Archive for August, 2011

Führung – die unendliche Geschichte

Einer meiner ersten Führungskräfte sagte einmal zu mir: “ Hanke, Sie müssen sich eins merken – Orga hört nie auf!“
Für mich war das damals nicht sehr erbauend, da ich mich gerade über einen „schwierigen“ Mitarbeiter geärgert hatte.

Heute nach all den Jahren weiß ich – er hatte recht. Wenn wir einmal ins Nirwana übergehen -oder anders gesagt jemand den Deckel über uns zumacht, wird es drei Dinge geben, die sicher sind:

  • Wir werden diese Welt (aller Wahrscheinlichkeit nach) nicht perfekt verlassen!
  • Wir hinterlassen eine nicht abgearbeitete TODO-Liste!
  • Führungsarbeit endet nie!

In der Führung ist eine Haltung der „zielstrebigen Gelassenheit“ hilfreich. Akzeptieren Sie den StatusQuo als das was er ist, ein Abbild der momentanten Situation. Jetzt und heute – und nicht als in Stein gemeißelt für alle Zukunft.

Diese Haltung zeichnet sich aus durch

  1. Gedankliche Fokussierung auf Stärken und der eigenen Vision
    -seien sich sich bewusst, wo sie hinwollen und berücksichtigen sie dies in ihrer täglichen Arbeit
  2. Die bereits erreichten Erfolge ausreichend würdigen
    – dies gilt vor allem für Erfolge der Mitarbeiter und des Teams
  3. Wissen was man kann – und was nicht!
    – Dahinter steht eine klaren Stärken-Chancen Analyse bei sich selbst, dem eigenen Team, dem Unternehmen sowie den Märkten, in denen man tätig ist

Arbeiten Sie konsequent an Verbesserungen

  • bei sich selbst
  • bei dem / der Mitarbeiter/in
  • beim Team
  • im Unternehmen
  • in den Märkten.

Es müssen nicht ständig „große Verbesserungen sein. Manchmal reicht die
Veränderung einer Kleinigkeit um große Wirkung zu erzeugen. Dazu in einem der
nächsten Beiträge mehr.

Und um Ihre Motivation noch ein wenig zu steigern – jede Optimierung in einem
der o.g. Bereiche zieht automatisch Optimierungen in anderen Bereichen nach
sich. Methoden und Tools zur Optimierung stehen mehr als genug zur Verfügung.

Konzentrieren sie sich auf das Wesentliche. Einer meiner Lieblingssätze von
Fredmund Malik mit enormer Sprengkraft. Die Kunst der Führung liegt im Weglassen – nicht im noch mehr tun!

Aber worauf sollte ich mich konzentrieren:

„Eigentlich ganz einfach.“

Tun Sie die Dinge, die ihren Kunden, ihren Mitarbeitern und / oder ihrem
Unternehmen einen Wert bringen.
Dieser kann, muss aber nicht zwingend monetärer Art sein. Auch ein emotionaler
oder psychologischer Wert bringt Ihr Unternehmen weiter. Im Vordergrund sollte
schon die monetäre Wertschöpfung stehen, aber eben nicht immer.
Manchmal ist es klug erst zu dienen -um später zu verdienen.

Viel zu viele Menschen warten darauf, dass andere etwas für Sie tun, statt etwas für andere zu tun.

Viele persönliche und geschäftliche Erfolge wünscht Ihnen

Rudi Hanke und das Team von konteXt

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